Am 7. Juni besuchten Mitglieder des Ortsverbandes die Berliner Tafel auf dem Großmarkt in der Beusselstraße 44, Halle 30 A.
Die Idee, den Verein Berliner Tafel e.V. zu gründen, entstand 1993 bei der “Initiativgruppe Berliner Frauen”. Vorreiter für die Tafelbewegung war die USA. Was dort seit Jahren funktionierte, sollte doch schließlich auch bei uns in Berlin Erfolg haben.
Somit wurde von Sabine Werth der erste Verein Deutschlands “Berliner Tafel e.V.” in Berlin gegründet, bei dem natürlich auch Männer mitmachen durften.
Die Berliner Tafel sammelt täglich mit ihren 21 Fahrzeugen überschüssige, einwandfreie sowie frische Lebensmittel ein und bringt diese zum Sortieren in die Lagerhalle auf dem Großmarkt in der Beusselstraße. Von dort werden die Lebensmittel in soziale Einrichtungen und zu den inzwischen 45 Berliner Ausgabestellen von Laib und Seele gebracht und an Bedürftige verteilt.
Diese Arbeit wäre ohne die 25 Festangestellten, den ca. 2.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie Mitgliedern nicht zu bewältigen. Die Berliner Tafel unterstützt ca. 125.000 Bedürftige monatlich in Berlin und ist somit eine wichtige Institution in unserer Stadt.
Eine zusätzliche Aufgabe hat die Berliner Tafel mit dem KIMBA Projekt ins Leben gerufen.
Bei diesem Projekt erlernen Kinder durch gemeinsames kochen im KIMBAexpress, einem umgebauten Eisenbahnwaggon, oder im KIMBAmobil, einem Doppeldeckerbus, den Umgang mit Lebensmitteln und erfahren somit den Wert gesunden Essens.
Vielen Dank an Sabine Werth und ihren Mitarbeiterinnen für das sehr interessante Gespräch.
Weiterhin viel Erfolg für Ihre Arbeit!