Am Sonntag, den 29. April 2012 wurden im Rahmen einer Gedenkveranstaltung in der Trautenaustraße und am Nikolsburger Platz im Bezirk Wilmersdorf insgesamt 111 sogenannte Stolpersteine verlegt.
Die Stolperstein-Aktion entstammt einer Idee des Künstlers Gunter Demnig, der bei der Aktion persönlich anwesend war und bislang im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf mehr als 1.500 Stolpersteine, in Berlin bereits 4.000 und europaweit 34.000 Stolpersteine verlegt hat. Die Stolpersteine selbst sollen an ehemalige jüdische Mitbewohner erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1941 und 1944 deportiert und ermordet wurden.
Die Veranstaltung wurde sehr beeindruckend und engagiert umrahmt durch eine Aufführung von Kindern der am Nikolsburger Platz gelegenen Cecilien-Grundschule.
Im Anschluss daran wurde eine Gedenkstele vor dem Haus Trautenaustraße 8 eingeweiht.
In diesem Zusammenhang wurden nachdenkliche Worte von Lea Rosh, der Vorsitzenden des Förderkreises “Denkmal für die ermordeten Juden Europas”, des Stellvertretenden Bezirksbürgermeisters von Charlottenburg-Wilmersdorf Klaus-Dieter Gröhler, des Künstlers Gunter Demnig sowie Nachkommen der seinerzeit ermordeten Juden an die Veranstaltungsteilnehmer gerichtet.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein musikalischer Vortrag.
Als Vertreter der CDU bei dieser Veranstaltung konnten u.a. auch die Vorsteherin der BVV von Charlottenburg-Wilmersdorf Judith Stückler, der Staatssekretär Alexander Straßmeir, MdA Stefan Evers sowie die Bürgerdeputierten von Charlottenburg-Wilmersdorf Ursula Matthes und Dieter Grabmann ausgemacht werden.